RAJHRADICE

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Ein besonderer Ort, nämlich durch seine Besiedlungsgeschichte, die auf das Altertum zurückgeht, ist auch der Ort Rajhradice. Interessant sind z.B. die archäologischen Funde aus der Eisenzeit, aus der hier einige Überreste aus der Horaken-Kultur hinterlassen wurden. Die Anwesenheit der Römer auf dem Gebiet von Rajhradice während der unruhigen Zeit der Markomanischer Kriege, belegen wiederum die archäologischen Entdeckungen in der Nähe des ehemaligen klösterlichen Speichers. Uralt ist auch der Name des Ortes, der nichts Anderes bedeutet, als das Dorf derer aus Rajhrad kommenden – Rajhradicer. Die Dörfer Rajhradice und Louèka, die im Jahre 1951 zu einer Gemeinde wurden, sind beide in der Urkunde von Bøetislav aus dem Jahre 1048 namentlich erwähnt. Damals wurden sie dem neu errichteten Kloster in Rajhrad geschenkt, die Einnahmen aus den Kneipen beider Dörfer kamen jedoch den Benediktinern in Bøevnov zugute. Rajhradice und auch Louèka standen so für ganze Jahrhunderte im Untertanenverhältnis des Klosters. Die älteste Erwähnung von Rajhradice in Archivquellen stammt aus dem Jahr 1292 und von Louèka aus dem Jahr 1349. Seit Beginn des 15. Jahrhunderts stand hier ein wichtiger klösterlicher Gutshof und ab dem 17. Jahrhundert hatte die Gemeinde einen freien Hof und ein freies Rathaus. Rajhradice machte im ganzen Land der Musiker Vlasta Redl durch sein Lied „A te Rehradice“ bekannt. Das Stück wurde inspiriert von einem Volkslied, das durch Franti¹ek Su¹il aufgezeichnet und 1835 in seine erste Liedersammlung aufgenommen wurde.


Die Einwohnerzahl macht Rajhradice nach der Stadt Rajhrad zur zweitgrößten Ortschaft der Kleinregion – als ersten Wohnsitz haben hier 1200 Bürger gemeldet. Die Einheimischen organisieren sich in vielen aktiven Vereinen, wie z.B. dem Schützenverein Svratka, dem Sportbund Rajhradice, dem Bürgerverein Rajhradická pohoda und z.B. der Imkerstation Rajhradice. In Rajhradice werden Volksbräuche gepflegt, vielleicht sogar am aktivsten von den gesamten Ortschaften der Kleinregion. Die Mädchen tragen am Toten Sonntag den Tod namens Morana aus dem Dorf hinaus, die Jungs ziehen an Ostern durch das Dorf unter lautem Gerassel, wenn die „Glocken nach Rom wegfliegen“ worauf dann ein alter unverfälschter Osterbrauch folgt, wenn die Jungs die Osterrute schwingen. Regelmäßig werden hier das Stanislavfest, das Weiberfest und das Fest der Hl. Scholastik gefeiert. Rajhradice werden allmählich zu einem modernen Dorf mit einem großen Potential. In dem Ostteil des Ortes kreuzen sich zwei Fernfahradrouten, der so genannte Bernsteinpfad und der Pfad Jihlava - Èeský Tì¹ín.




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