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1. Die Benediktiner Abtei

Der barocke Komplex des Benediktinerklosters in Rajhrad ist das älteste Kloster in Mähren und es gehört zu den ältesten mährischen Kircheninstitutionen überhaupt. Das Bistum von Olomouc (Olmütz) wurde im Jahre 1063 wieder erneuert, also es war 15 Jahre nach der Gründung des Benediktinerklosters im Jahre 1048. Der Besucher staunt über die barocke Pracht, die im Jahre 1718 von dem berühmten Architekten Jan Santini Aichl entworfen und fortlaufend zwischen 1722 bis 1840 gebaut wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert gelang das Kloster zum Ruhm durch seine Bibliothek und die wissenschaftliche Tätigkeit seiner gebildeten Benediktiner, unter welchen wir Namen wie Bonaventura Pitr, Øehoø Volný, Beda Dudík und Maurus Kinter finden.

2. Der Torso eines alten Sägewerkes

In der romantischen Umgebung zweier Mühlgraben finden Sie auf dem Weg in die Rajhrader Fasanerie den Rest eines Wassersägewerkes, der sich hier bereits im Jahre 1639 befand wie die erhaltene Ausstattung der Anlage belegt. Das Sägewerk, das nur ein Oberwasserantriebsrad hatte, wurde von den Benediktinern sorgfältig gewartet, denn sie stand ja zwischen dem oberen und unteren Klosterforst. Die Bretter und Balken wurden hier bis zum Jahre 1919 bearbeitet, bis zu dem Jahr, in dem das Sägewerk still gelegt wurde.

3. Die Mühle „Strumen“ von Rajhrad

Zwischen dem Kloster und der Stadt steht eine alte majestätische Mühle. Sie wurde bereits 1092 in unbelegten Quellen erwähnt, doch mit Sicherheit steht sie hier seit 1340, als ein Mann namens Martin in einer Urkunde des Propstes Vítek zum Müller in der Mühle Strumen ernannt wurde. Die Mühle wurde jahrhunderte lang von den Benediktinern erweitert und vergrößert bis in die heutige Gestalt. Im 19. Jahrhundert hatte die Mühle achtzehn Antriebsräder, die durch das Unterwasser betrieben wurden. Seit dem vergangenen Jahrhundert dient sie als ein kleines Wasserkraftwerk.

4. Pitrs Brücke

Wahrscheinlich ab Mitte des 11. Jahrhunderts verband Rajhrad und das Benediktinerkloster eine Holzbrücke mit einer Mautstelle. Zu den Zeiten des Propstes Pitra wurde 1760 eine Steinbrücke gebaut, die bis heute benutzt wird. Der Bau mit drei Pfeilern und Eisbrechern des Wiener Ingenieurs Josef Aneise wurde in der Vergangenheit von fünf Heiligen und einem Steinkreuz des Wiener Bildhauers Nösmann geschmückt, doch heute Statuen säumen sie den Weg im Eingangshof des Klosters.

5. Baudenkmäler in Mìsteèko und die Statuen von T. G. Masaryk

Der Steinbrunnen aus dem 18. Jahrhundert wurde von der Stadt Brno nach einem Brand, der in Brno ausgebrochen war, im Jahre 1868 gekauft. An seiner Stelle stand ursprünglich ein Pranger und ab dem Jahre 1795 der erste Brunnen mit einer Holzwasserleitung, die zwischen 1892 und 1896 durch eine Leitung aus Eisen ersetzt wurde. Dort, wo die barocke Statue des Hl. Florians stand, gab es den Eingang in den großen Gemeindekeller, der heute zugeschüttet ist. Im oberen Teil des Platzes, direkt vor dem Rathaus, stand eine Statue von T. G. Masaryk, die die späteren historischen Umwälzungen nicht überlebte. Dagegen die Statue von TGM in Überlebensgröße vor der Grundschule des TGM in Matla¹ka, von dem akademischen Bildhauer Hoøavy geschaffen, ist wie durch ein Wunder erhalten geblieben.

6. Die Pfarrkirche der Erhebung des Hl. Kreuzes

Im Jahre 1330 wurde im Ort ein Andachtsraum der Erhebung des Hl. Kreuzes errichtet, damit Gläubiger auch während der Zeiten des Hochwassers an Gottesdiensten teilnehmen konnten. Der Bau wurde 1683 vom Propst Arlet vergrößert und im Jahre 1766 im barocken Stil durch den Propst Konrad umgebaut. Zu einer Pfarrkirche wurde die Kirche im Jahre 1767 erhoben. An der Ostseite der Kirche, auf einem Friedhof, befindet sich ein Denkmal der verstorbenen Benediktiner. Es sind dort auch Äbte und bedeutende Wissenschaftler wie z. B. Dr. Beda Dudík, Dr. Øehoø Volný, Dr. Pavel Vychodil und weitere beerdigt.

7. Das Kloster der Nonnen der Trösterinnen des göttlichen Herzens Jesu

Im westlichen Teil von Rajhrad befindet sich ein ausgedehnter Klosterkomplex der Nonnen der Trösterinnen des göttlichen Herzens Jesu, der zwischen 1924 und 1929 erbaut wurde. Die Ordensvereinigung wurde von Marie Rosa Vùjtìchová im Jahre 1915 gegründet. Über die dramatischen Schicksale der Kongregation können Sie an der Informationstafel, die sich an der Klostermauer am Eingang in die Kirche befindet, lesen. In der Klosteranlage befindet sich außerdem das Hospiz des Hl. Josef und der Seniorenheim der Mutter Rosa.

8. Der Bahnhof und die erste Eisenbahnfahrt im Jahre 1838

Eine, am Bahnhof angebrachte Bronzetafel erinnert an die erste regelmäßige Bahnverbindung auf dem Gebiet der Böhmischen Lande, die zwischen Rajhrad und Brno im Jahre 1838 in Betrieb genommen wurde. Die Eisenbahn durchquerte die Gemeinde wortwörtlich in ihrer Mitte. Auf die erste Probefahrt von Rajhrad nach Brno mit der Lokomotive Moravia am 11. November 1838 folgte dann am 15. Dezember eine feierliche Eröffnung der regelmäßigen Verkehrsverbindung Brno–Rajhrad. Erst am 7. Juli 1839 wurde der gesamte Abschnitt von Wien nach Brno in Betrieb genommen.

9. Das Denkmal des Generals Kozyra

Am südlichen Ende von Rajhrad steht ein Denkmal, das an ein tragisches Ereignis vom Ende des 2. Krieges erinnert. Vor der heutigen Landwirtschaftlichen Fachschule wurde am 23. April 1945 ein Gardegeneralmajor der Roten Armee Maxim Jevsejevic Kozyr erschossen. Sein Fahrzeug wurde irrtümlich in ein noch von deutschen Einheiten besetztes Gebiet geleitet. Diesen tragischen Fehler bezahlte die Gesamte Fahrzeugbesatzung mit ihrem Leben. Die Botschaft der GUS ordnete im Jahre 2008 diese Stelle zu den bedeutendsten Gedenkstätten des 2. Weltkrieges auf dem Gebiet der Tschechischen Republik zu.

10. Der klösterliche Speicher

Der Klösterliche Kontributionsspeicher, erbaut um die Jahrhundertwende des 18. und 19. Jahrhunderts stellt in Rajhradice einen unübersehbaren Monumentalbau dar. Dieses gewaltige Gebäude wird mit großer Beliebtheit auf manchen Bildern und Grafiken der Veduten des Benediktinerklosters im Hintergrund dargestellt. Der Speicher diente zur Getreidelagerung aus der gesamten Klosterherrschaft. Durch den Patentbrief von 1788 musste so jeder Untertan, der Ackerfläche besaß, einen Teil der Ernte abgeben, und zwar von der Menge eines einjährigen Sommer- und auch Wintersaatguts für drei Jahre. Der Klösterliche Kontributionsspeicher wurde in einem sicheren Abstand von Rajhradice gebaut, um eine Bedrohung durch einen eventuellen Brand zu vermeiden.

11. Die Kapelle der Hl. ©cholastik

Die Kapelle der Hl. Scholastik, der Schwester des Hl. Benedikt aus Nurien, wurde im Jahre 1897 erbaut. Über dem Altar hängt ein Gemälde der Heiligen, gemalt vom Jan Jiøí Etgens, das der Kapelle vom Abt Korèian geschenkt wurde, als er diese am 25. Juli 1898 weihte.

12. Der Glockenturm von Louèka

Auf einem ausgedehnten Dorfplatz des seit 1951 eigenständigen Ortes Louèka steht ein malerischer Glockenturm aus dem Jahre 1848, der damals an der Stelle eines ursprünglich hölzernen Glockenturms errichtet wurde.

13. Der Damm des Flusses Svratka

Ein Flussdamm aus dem Jahre 1848, der das neue Flussbett von Svratka reguliert.

14.Die Tochterkirche des Hl. Karel Boromejský

Eine unübersehbare Dominante des Ortes bildet die Tochterkirche des Hl. Karel Boromejský, der an der Stelle der ursprünglichen Kapelle steht, die der Propst des Klosters von Rajhrad Celestin Arlet am Ende des 17. Jahrhunderts errichten ließ. Arlet ließ sie bauen zum Dank für die Verschonung der einheimischen Bevölkerung vor einer Pestseuche, die in Mähren zwischen 1675 und 1676 wütete. Diese Kapelle ist im Jahre 1769 einem Brand zum Opfer gefallen und an ihrer Stelle wurde dann im Jahre 1772 eine größere Kapelle gebaut und im Zeitraum von 1868 bis 1869 wurde die Kirche in heutiger Gestalt gebaut. Um diesen Bau machte sich insbesondere P. Vojtìch Slouk verdient, ein Benediktiner aus Rajhrad und ein damaliger Kaplan des Abtes. Er ist auch der Autor des Bildes des Hl. Karel Boromejský hinter dem Hauptaltar und des Gemäldes der Hl. Barbara. Es handelt sich um eine Einschiffskirche mit einer Länge von 30 Metern und einer Breite von 11,4 Metern. Aus der ursprünglichen Kapelle stammt die Statue der Hl. Rosalie. Die Kirchenuhr stammt aus dem ehemaligen Konvent der Dominikanerinnen in Staré Brno.

15. Der Friedhof

Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist ein quadratisch angelegter Friedhof in der Mitte des Ortes aus dem Jahre 1865 in einem Miniaturformat, der auch heute noch mit einem ungewöhnlichen Einsatz von den Einheimischen gepflegt wird. In der Kleinregion gibt es außer in Rajhrad und Opatovice keine weiteren Friedhöfe.

16. Die Friedenssteine

Der Aufmerksamkeit eines Ortsbesuchers sollten zwei ungewöhnliche Friedenssteine aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts nicht entgehen. Einer Legende nach erinnern diese Steine an drei Teilnehmer eines Duells wegen einer untreuen Liebesbeziehung, wobei alle drei bei dieser Auseinandersetzung umkamen. Ursprünglich drei riesige behauene Felsblöcke kennzeichneten wohl die Stelle ihrer Aufstellung während dieses Duells.

17. ©tátule

Ein weiterer Ort, der an ein unglückliches Ereignis erinnert, ist die so genannte ©tátule, eine steinerne Erinnerung an den Tod des klösterlichen Jägers Josef Soukal, der an diesem Ort im Jahre 1830 von einem Wilderer erschossen wurde.

18. Die Kapelle des Hl. Wenzel

Auf dem höher gelegenen Teil des Dorfplatzes steht seit 1840 die Kapelle des Hl. Wenzel, die im Jahre 1848 zur heutigen Form vergrößert wurde und seit diesem Jahr wird hier zum Gedenktag des Hl. Wenzel die heilige Messe gehalten.

19. Das Denkmal der gefallenen Soldaten

In der Ortsmitte befindet sich ein Denkmal der gefallenen Soldaten der Roten Armee als gemeinsame Grabstätte von zweiundsechzig Soldaten. Alle zwei Jahre finden hier Veranstaltungen zur Erinnerung an die tragischen Tage der Kämpfe um Holasice im Jahre 1945 statt. An den Feierlichkeiten nehmen Mitglieder militärischer historischer Vereine aus Brno und der Umgebung in historischen Uniformen teil.

20. Das Steinkreuz

An der über die Bahngleise führende Brücke, steht ein Steinkreuz aus dem Jahre 1810, das früher neben dem nicht mehr existierenden Friedhof stand. Dieser Friedhof wurde während der Choleraepidemie im Jahre 1838 errichtet und während des Eisenbahnbaus entfernt.

21. Der Naturtümpel Ludmila

Es handelt sich um einen Rest des ursprünglichen Sumpfes in der Aue des Flusses Svratka. Es findet gegenwärtig eine Widerbelebung dieser Lokalität statt, die einen sehr hohen Nutzen für die Fauna und Flora bringt, vor allem für die unter Naturschutz stehenden Amphibienarten.

22.Der Glockenturm

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Ort ist der, auf dem Dorfplatz stehende, Glockenturm aus dem Jahre 1857 mit einem Gemälde der Heimsuchung der Jungfrau Maria von dem Benediktiner Vojtìch Slouk. Dieses Bild wurde den Bewohnern von Popovice im Jahre 1868 als Dank für ihre Hilfe bei dem Bau der Kirche von Opatovice geschenkt.

23. Das steinerne Kreuz

Das steinerne Kreuz mit einer kleinen Umzäunung, das heute im westlichen Teil des Ortes an einer Weggabelung zu finden ist, stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1697, denn dieses Datum ist in dem lateinischen Text verborgen. Auf der hinteren Seite des Kreuzes steht jedoch eine Aufschrift über die Aufstellung dieses Kreuzes aus dem Jahre 1802.

24. Das Denkmal der Gefallenen im 1. Weltkrieg

Dieses Denkmal ist das älteste in der gesamten Kleinregion und wurde vom Abt Prokop ©up im Oktober 1920 geweiht.

25. Der kleine Teich

Ein kleiner Teich mit einer Fischereibastei für den Fischfang wurde im Jahre einer gründlichen Sanierung unterzogen. Der zweite, neu gegründete Wasser- und Sumpfbiotop befindet sich vor dem Eingang in das Fasanengehege.

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